Thomas Herndon

July 23, 1937 Durham, North Carolina - January 6th, 1980, Hamburg

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Gesangstudium bei Walter Johnson am Westminster College (New Jersey), bei Sidney Dietch und Dorothy Di Scala in Philadelphia, dann bei Hertha Kalcher in Stuttgart und Teilnahme an Kursen bei Dusolina Giannini in Zürich. Debüt 1964 am Stadttheater von Heidelberg als Ernesto in »Don Pasquale«. Er war 1964-68 am Stadttheater von Heidelberg, 1968-69 am Nationaltheater von Weimar, 1969-73 an der Staatsoper Stuttgart, dann in Hamburg engagiert. 1976-80 bestand ein Gastvertrag mit dem Opernhaus Zürich.. Er gastierte an den Staatsopern von Wien und München, an den Opernhäusern von Frankfurt a.M., Hannover, Karlsruhe, Kassel, Mannheim und Hannover, am Deutschen Opernhaus Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg, an der Niederländischen Oper Amsterdam, am Opernhaus von Zürich, in Tel Aviv, beim Maggio musicale von Florenz sowie an der Mailänder Scala (in »Moses und Aron« von A. Schönberg). Von den vielen Partien, die er gesungen hat, sind hervorzuheben: der Titelheld in Gounods »Faust«, der Cavaradosi in »Tosca«, der Canio im »Bajazzo«, der Turiddu in »Cavalleria rusticana«, der Riccardo in Verdis »Maskenball«, der Manrico im »Troubadour«, der Herzog im »Rigoletto«, der Titelheld in »Don Carlos«, der Tamino in der »Zauberflöte«, der Stewa in Janáceks »Jenufa«, der Lenski im »Eugen Onegin« von Tschaikowsky und der Erik im »Fliegenden Holländer«. In seinem Repertoire für die Bühne fanden sich in einem zweiten Abschnitt seiner Karriere auch Partien wie der Herodes in »Salome« von R. Straus, der Ägisth in dessen »Elektra« und der Präsident in »Kabale und Liebe« von G. von Einem. Auch als Konzertsänger in einem vielseitigen Repertoire aufgetreten. Er erlitt 1980 während einer »Palestrina«-Aufführung in Hamburg eine Gehirnblutung und starb wenige Tage darauf.
Thomas Herndon sings Il Trovatore: Di quella pira, in German
In RA Format

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